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Wirkungsweise

Durch den Betriebsdruck im Arbeitsraum des Verdichters werden die Dichtelemente auf die Kolbenstange und gegen den Kammerboden der Kolbenstangendichtung gepresst und übernehmen somit das Abdichten des Arbeitsraumes. Das Anpressen der Dichtelemente erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit vom Betriebsdruck. Nach dem Erreichen der Verschleißbegrenzung entsteht am Innendurchmesser der Dichtringe ein Leckagespalt, der noch eine drosselnde Funktion ausübt. […]

Durch den Betriebsdruck im Arbeitsraum des Verdichters werden die Dichtelemente auf die Kolbenstange und gegen den Kammerboden der Kolbenstangendichtung gepresst und übernehmen somit das Abdichten des Arbeitsraumes. Das Anpressen der Dichtelemente erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit vom Betriebsdruck. Nach dem Erreichen der Verschleißbegrenzung entsteht am Innendurchmesser der Dichtringe ein Leckagespalt, der noch eine drosselnde Funktion ausübt. Erst wenn alle Dichtringe bis zur Verschleißbegrenzung verschlissen sind, steigt die Leckage über den Normalwert an. Beim Einsatz von PTFE-Compounds als Dichtringwerkstoff sind Stützringe erforderlich. Das Verdichtungsmedium tritt über die Ringfläche zwischen Kolbenstangendichtung und Kolbenstange in die Dichtkammer ein. Durch den Verdichtungsdruck werden die Dichtringe sowohl gegen den Stützring und den Kammerboden als auch gegen die Kolbenstange gepresst. Verunreinigungen, Verformungen an den Dichtringen sowie Korrosion und Riefen verursachen erhöhte Leckage und somit Gasverluste.

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