Retrofit von Förderschnecken in der Glasindustrie
Praxisbeispiel
Dichtungen für rotierende Wellen
Ihr Ansprechpartner
Wenn begrenzter Bauraum den Einsatz neuer Dichtungssysteme einschränkt
Ausgangssituation
Technische Herausforderung
Lösungsansatz
Abbildung 1: Aufbau der STASSKOL SDF Series
Umsetzung
Ergebnis
Nach dem Umbau wurde die Dichtung über einen Zeitraum von zwölf Monaten im Betrieb beobachtet.
Dabei zeigte sich:
- kein messbarer Verschleiß an den Innenteilen nach 12 Monaten
- erfolgreiche Integration in die bestehende Anlage
- technische Lösung für eine zuvor limitierende Einbausituation
Abbildung 2 Links: Förderschnecke im eingebauten Zustand
Abbildung 3 Mitte: Stopfbuchspackung mit Lagereinheit
Abbildung 4 Rechts: Integration der SDF Dichtung im Bereich der Stopfbuchspackung
Übertragbarkeit
Der gezeigte Ansatz ist insbesondere für Anwendungen relevant, bei denen bestehende Anlagen weiter genutzt werden sollen und konstruktive Einschränkungen berücksichtigt werden müssen.
Gerade in der Schüttgutverarbeitung, in der Einbausituationen häufig vorgegeben sind, kann die Anpassung der Dichtung eine Alternative zum Umbau der Anlage darstellen.
Wie sieht Ihre Einbausituation aus?
FAQs
Wenn der vorhandene Bauraum nicht ausreicht, wird die Dichtung konstruktiv angepasst. Im gezeigten Fall wurde eine SDF-Dichtung so ausgelegt, dass sie in die bestehende Förderschnecke integriert werden konnte – ohne Umbau der Anlage.
Der Bauraum der vorhandenen Stopfbuchspackung war zu klein für eine Standard-SDF-Dichtung. Deshalb war eine angepasste Dichtungslösung notwendig, die sich an die bestehende Einbausituation anpasst.
Beim Retrofit wird die vorhandene Dichtung ersetzt, ohne die Fördertechnik grundlegend zu verändern. Ziel ist es, eine technisch passende Lösung zu integrieren und Stillstand sowie Umbaukosten zu vermeiden.
Die Lösung basiert auf einem geteilten Dichtungsgehäuse mit vergrößertem Außendurchmesser. Dadurch konnte der vorhandene Bauraum optimal genutzt und die Dichtung in das bestehende System integriert werden.
Die integrierte Lageraufnahme ermöglicht es, zusätzliche Funktionen direkt in die Dichtung zu verlagern. So wird der vorhandene Bauraum effizient genutzt, ohne weitere Bauteile ergänzen zu müssen.
Nein. Der Case stammt aus der Glasindustrie (Soda- und Pottasche-Förderung), ist aber auf viele Anwendungen mit Förderschnecken übertragbar – insbesondere überall dort, wo begrenzter Bauraum und bestehende Anlagen berücksichtigt werden müssen.


