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Retrofit von Mischern in der Futtermittelindustrie

Praxisbeispiel

Wenn bestehende Verschraubungen erhalten bleiben müssen

Bei einem Bestandsmischer sollte eine klassische Stopfbuchspackung durch eine moderne Dichtungslösung ersetzt werden. Die besondere Anforderung bestand darin, die vorhandenen Verschraubungen weiterhin zu nutzen und die neue Dichtung innerhalb dieser Randbedingungen zu integrieren.
Retrofit Futtermittelindustrie

Ausgangssituation

Am Mischer war eine klassische Stopfbuchspackung im Einsatz. Ziel war es, diese durch eine SDF-Dichtung zu ersetzen, ohne die bestehende Konstruktion grundlegend zu verändern. Die vorhandenen Schraubverbindungen sollten dabei vollständig erhalten bleiben und weiterhin genutzt werden.

Technische Herausforderung

Die Integration der neuen Dichtung musste unter Beibehaltung der bestehenden Verschraubungen erfolgen. Dadurch ergab sich die Aufgabe, die Konstruktion so anzupassen, dass die SDF-Dichtung innerhalb der vorhandenen Geometrie und Verbindungspunkte eingesetzt werden kann.

Lösungsansatz

Für diese Anwendung wurde die Konstruktion des geteilten Dichtungsgehäuses angepasst. Die Verschraubungen wurden in den Dichtungsraum verlegt, sodass die vorhandenen Schraubverbindungen weiterhin genutzt werden konnten. Gleichzeitig wurde die Geometrie so ausgelegt, dass die SDF-Dichtung vollständig integriert werden kann.

Abbildung 1: Aufbau der STASSKOL SDF Series

Umsetzung

Die Montage der SDF-Dichtung erfolgte unter Verwendung der bestehenden Schraubverbindungen. Die angepasste Konstruktion ermöglichte eine präzise Einpassung in das vorhandene System, ohne zusätzliche Änderungen an der Anlage vorzunehmen.

Ergebnis

Nach sechs Monaten Betriebszeit wurde die Dichtung begutachtet. Dabei zeigte sich ein kaum messbarer Verschleiß an den Verschleißmarkern der Dichtringe. Dies bestätigt die hohe Standzeit und Zuverlässigkeit der integrierten Lösung.

Übertragbarkeit

Der gezeigte Ansatz ist insbesondere für Anwendungen relevant, bei denen bestehende Verschraubungen und Konstruktionen erhalten bleiben müssen. Gerade in Bestandsanlagen kann die Anpassung der Dichtung eine Möglichkeit darstellen, moderne Dichtungstechnik zu integrieren, ohne in die vorhandene Struktur einzugreifen.

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FAQs

In Bestandsanlagen sind Konstruktion und Verschraubungen vorgegeben. Neue Dichtungen müssen daher so ausgelegt werden, dass sie sich in die bestehende Struktur integrieren lassen.
Die bestehenden Schraubverbindungen sind Teil der vorhandenen Konstruktion und sollten erhalten bleiben. Ziel war es daher, die neue Dichtung unter Nutzung dieser Verbindungen zu integrieren.
Die Verschraubungen des geteilten Gehäuses wurden in den Dichtungsraum verlegt. Dadurch konnte die neue Dichtung in die bestehende Geometrie eingebunden werden.
Durch eine angepasste Konstruktion, die sich an den vorhandenen Bauraum und die bestehenden Verbindungspunkte anpasst. So kann die Dichtung montiert werden, ohne die Anlage umzubauen.
Nach sechs Monaten zeigte die Dichtung kaum messbaren Verschleiß an den Verschleißmarkern. Dies spricht für eine hohe Standzeit und stabile Funktion im Betrieb.
Nein. Der Case stammt aus einem Mischer in der Futtermittelindustrie, ist aber auf viele Anwendungen übertragbar, bei denen bestehende Konstruktionen und Verschraubungen berücksichtigt werden müssen.
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Julian Große-Segerath

Julian Große-Segerath

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